Das Sowjetische Ehrenmal
in Treptow

Ehrenmal und Soldatenfriedhof in Treptow sind in den Jahren 1946 bis 1949 entstanden. Die rund 10 Hektar große Anlage wurde nach den Entwürfen eines sowjetischen "Schöpferkollektivs" unter der Leitung des Architekten Jakow S. Belopolski, des Bildhauers Jewgeni W. Wutschetitsch, des Malers Alexander A. Gorpenko und der Ingenieurin Sarra S. Walerius gebaut.

Hauptfigur des Ehrenmals ist das Mausoleum mit einem 70 Tonnen schweren und 11,6 Meter hohen Bronzestandbild eines jungen Sowjetsoldaten. Auf seinem Arm trägt der Soldat ein gerettetes deutsches Kind. Zu seinen Füßen liegt ein zerschmettertes Hakenkreuz. In einem mit Trauerbirken und Säulenpappeln bepflanzten Vorhof steht die Skulptur "Mutter Heimat". Von der "Mutter Heimat" führt eine von Trauerbirken flankierte Promenade durch zwei riesige stilisierte Fahnen aus rotem Granit zum eigentlichen Ehrenhain. Insgesamt wurden mehr als 7.000 gefallene Sowjetsoldaten in der Anlage beigesetzt.

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Die dauerhafte Sicherung der Sowjetischen Ehrenmale wurde im Deutsch-Sowjetischen Nachbarschaftsvertrag vom 9. November 1990 festgeschrieben. Aufgrund der historischen Bedeutung dieser materiellen Zeugen des Kriegsendes ist das professionelle Pflegemanagement für die Anlagen mit besonderer Sorgfalt durchzuführen. Die Grün Berlin GmbH hat die komplexe Aufgabe übernommen, die Ensembles aus Hochbauten und Grünflächen zu erhalten und qualitätsvoll zu entwickeln. Sie koordiniert die effiziente Unterhaltung der Freianlagen und begleitet die in den drei Ehrenmalen bereits durchgeführten bzw. bevorstehenden Sanierungsmaßnahmen an den Bauwerken.

Lage: im Treptower Park, zwischen Puschkinallee und Am Treptower Park.

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