Das Sowjetische Ehrenmal

im Tiergarten

Ehrenmal und Soldatenfriedhof im Tiergarten wurden unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Zentrum der Stadt - unweit vom Brandenburger Tor - am Ende der ehemaligen Siegesallee errichtet und bereits am 11. November 1945 eingeweiht. Der Entwurf stammt von den Bildhauern Lew E. Kerbel und Wladimir E. Zigal sowie dem Architekten Nikolai W. Sergijewski. Das Zentrum der insgesamt rund 60.400 m² großen Anlage bildet eine konkav angeordnete Pfeilerreihe mit einem zentralen, größeren Pfeiler als Sockel für die acht Meter hohe Bronzestatue eines Rotarmisten. Im rückwärtigen, gärtnerisch gestalteten Teil des Ehrenmals befinden sich die Gräber von mehr als 2.000 gefallenen Sowjetsoldaten.

Die dauerhafte Sicherung der Sowjetischen Ehrenmale wurde im Deutsch-Sowjetischen Nachbarschaftsvertrag vom 9. November 1990 festgeschrieben. Aufgrund der historischen Bedeutung dieser materiellen Zeugen des Kriegsendes ist das professionelle Pflegemanagement für die Anlagen mit besonderer Sorgfalt durchzuführen. Die Grün Berlin GmbH hat die komplexe Aufgabe übernommen, die Ensembles aus Hochbauten und Grünflächen zu erhalten und qualitätsvoll zu entwickeln. Sie koordiniert die effiziente Unterhaltung der Freianlagen und begleitet die in den drei Ehrenmalen bereits durchgeführten bzw. bevorstehenden Sanierungsmaßnahmen an den Bauwerken.

Lage: an der Straße des 17. Juni unweit des Brandenburger Tores

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