Blick auf den Park. Visualisierung.

Park am Gleisdreieck

Wo früher Eisenbahnzüge über versiegelte Flächen rollten, entstand ein Park neuen Typs. Er befindet sich auf dem ehemaligen Areal des Anhalter- und Potsdamer Güterbahnhofs, das durch seine zentrumsnahe Lage jahrelang als Logistikfläche für die Bauarbeiten am Potsdamer Platz genutzt wurde. Die Stadtbrache war dadurch seit 40 Jahren für die Öffentlichkeit unzugänglich. Der Ostpark wurde im September 2011 eröffnet und ist eine grüne Oase in der Stadt geworden. Am 31. Mai 2013 wird der neue City-Park mit der Eröffnung des westlichen Parkteils komplett.

Den internationalen freiraumplanerischen Ideen- und Realisierungswettbewerb zur Gestaltung des Parks gewannen im Jahr 2006 die Landschaftsarchitekten und Stadtplaner des Atelier Loidl aus Berlin. Ihr planerisches Leitbild für die beiden durch die ICE-Trasse getrennten Parkteile, den sogenannten Ost- und Westpark, sieht großzügige Rasenflächen im Zentrum und einen vielfältig nutzbaren Rahmen für Spiel, Erholung und Kommunikation vor.

Für die Bewohner der angrenzenden Quartiere, die Geschäftsleute, die am Potsdamer Platz oder im benachbarten Technikmuseum arbeiten, aber auch für Besucher und Touristen ist der Park gleichermaßen attraktiv. Mitten in der Großstadt kann man Abstand vom Alltäglichen gewinnen, neue Energie tanken, eine Runde laufen oder einfach nur relaxen.

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