Die "Gestaltung"
des Parks

Der Natur-Park Schöneberger Südgelände ist durch eine faszinierende Verbindung von Natur, Bahnrelikten und Kunst geprägt. Die Besucher werden über Wege und Stege geführt, die dem Verlauf der alten Bahngleise folgen. So kann das Gebiet quasi auf Schienen erlebt werden.

Der Natur-Park verfügt über zwei behindertengerechte Rundwege. Auf dem "Kleinen" Rundweg von etwa 1 Kilometer Länge sind Relikte aus der Eisenbahn-Zeit wie der Wasserturm, die alte Drehscheibe oder eine original Dampflokomotive zu sehen. Der "Große" Rundweg ist 2,7 Kilometer lang und führt durch das Naturschutzgebiet. Er verbindet die Trockenrasen der zentralen Lichtung mit Robinien-Wald und Tälchenweg. Angeschlossen ist die Liegewiese am verfallenen Stellwerk. Bänke und eine Schaukel laden hier zum Verweilen ein.

Der Tälchenweg führt zurück zum Eingang. Er folgt der alten Fernbahnstrecke der Sachsen-Anhaltiner Eisenbahn und liegt tiefer als das übrige Gelände. Dadurch bildet er einen schattigen Hohlweg.

Ein Besuch im Natur-Park lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Von Frühsommer bis Herbst vollzieht sich im Wald und auf den Wiesen ein vielfältiges Farbenspiel. Schon im April fallen im Tälchenweg die ersten blühenden Obstbäume auf. Wer das Gelände Ende Mai besucht, kann die Wildrosenblüte erleben, die den alten Bahnhof in eine rosa „Märchenlandschaft“ verwandelt.

Die artenreichen Trockenrasen entfalten ihre volle Pracht im Juli. Nun zeigen sich gelbe Sand-Strohblumen und die seltenen Habichtskräuter. Etwas später erblühen die strahlend gelben Nachtkerzen.

Der Natur-Park beeindruckt vor allem auch durch seine Artenvielfalt:
30 Brutvogelarten, 57 Spinnenarten, 95 Wildbienenarten, 15 Heuschreckenarten sowie über 350 Pflanzenarten und 49 Großpilze besiedeln nachweislich das Gelände.

Natur-Park Gestaltung