Landschaftliche
Einheit

Auf dem Gleisdreieck entsteht eine Freifläche, durch die eine sonst nicht vorhandene Weite und Offenheit von Horizont und Rasenfläche im innerstädtischen Berlin erlebbar wird. Gefasst wird die Fläche von einem Rahmen unterschiedlichster Nutzungen und Geschwindigkeiten. Die herausragenden räumlichen Besonderheiten des Ortes, das aus der ehemaligen Bahnnutzung entstandene Plateau über dem Straßenniveau und die schon jetzt vorhandene Weite werden inszeniert. Die Größe der Rasen- und Wiesenflächen entspricht der erwarteten hohen Besucherzahl.

Bestehende charaktervolle Gehölzgruppen, Einzelbäume und auch das Wäldchen bilden die landschaftliche Kulisse und die räumliche Fassung der Rasenmitte. Der Habitus des bestehenden Wäldchens (d.h. eng stehende Gehölzgruppen, teils schlank, teils mehrstämmig) sowie die vorkommenden Arten (Ahorn, Eichen, Zürgelbäume, Birken, Robinien) dienen als Vorbild für ergänzende Baumpflanzungen im Rahmen.

Eine Trennung des Parks in zwei Hälften besteht durch die neugebaute, in Nord-Süd-Richtung verlaufende ICE-Trasse. Dennoch werden beide Parkhälften als Einheit geplant, wenn auch die beiden Teile nicht als Zwillinge, sondern als Geschwister zu verstehen sind, die sich nicht gleich, aber ähnlich sind. Der Ostpark ist der Kreuzberger Seite zugewandt, die Westpark eher den Quartieren in Schöneberg und in Richtung Norden sowie dem Potsdamer Platz in Mitte.

Blick in die Landschaft