Italienischer Renaissancegarten

Als weiteres Beispiel europäischer Gartenkunst wurde der „Giardino della Bobolina“ am 31. Mai 2008 feierlich eröffnet.

Öffnungszeiten:
Der Italienische Renaissancegarten ist ganzjährig zu den Kassenöffnungszeiten für Besucher geöffnet.

Senatorin Junge-Reyer sagte zur festlichen Eröffnung des Gartens am 31. Mai 2008: ”Dieser Italienische Garten aus der Renaissancezeit kann dazu beitragen, dass die Gartenkunst auch in unserer heutigen Zeit Bindeglied zwischen den Völkern und Kulturen ist. In der Renaissance erfolgte eine Rückbesinnung und Orientierung an Wertvorstellungen und Vorbildern des griechisch-römischen Altertums. Bereits in der Antike waren Gärten Orte des angenehmen Aufenthaltes in denen man studierte, Gespräche führen konnte, musizierte und Feste feierte. Dies wünsche ich mir auch für diesen neuen Garten, der die „Gärten der Welt“ um ein weiteres Beispiel der europäischen Gartenkunst ergänzt.“

Die Besucher können den Garten über zwei Treppenaufgänge erreichen. Das große schmiedeeiserne Tor am Ende einer Treppe führt die Besucher direkt in den Hauptgarten. Über die andere Treppe, die auf den Vorplatz führt, gelangt man durch die Loggia in den Garten.

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Ganz gleich welchen Eingang die Gäste wählen, hier werden sie in die sonnigen Gefilde Italiens entführt. Geschnittene Buchsbaumhecken und -figuren, kunstvoll gearbeitete Wege, Steinbänke, Skulpturen, eine große Brunnenschale und viele Kübelpflanzen in Terrakottagefäßen laden zur Zeitreise ein.

Neben dem Irrgarten » nach englischem Vorbild, dem Labyrinth » nach französischem Vorbild und dem ebenfalls in 2008 Jahr eröffneten Karl-Foerster-Staudengarten », der die deutsche Gartenkultur repräsentiert, ist der Italienische Renaissancegarten ein weiteres Beispiel europäischer Gartenkultur. Er ist dabei nicht nur ein Abbild eines Gartens aus einem anderen Land, sondern gleichzeitig quasi auch eine Zeitreise in ein anderes Jahrhundert der europäischen Kultur. Klare Formen, eine Beschränkung der Stilmittel und eine überschaubare Größe zeichnen einen idealen Renaissancegarten aus. Der Renaissancegarten im Erholungspark Marzahn folgt diesen Idealen und will allen Besuchern den einmaligen Zauber der berühmten Villengärten der Toskana vermitteln.

Die neue Anlage trägt den Namen „Giardino della Bobolina“ und nimmt damit Bezug auf eine 1,30 Meter hohe Marmor-Figur, die im Hauptgarten des neuen Gartens platziert wurde. „Bobolina »“ ist „zu Hause“ in den Boboli-Gärten in Florenz, einem der bekanntesten italienischen Gärten des 16. Jahrhunderts. Sie wurde von Giambologna (Giovanni Bologna) einem flämisch-italienischen Bildhauer (1529 – 1608) geschaffen und ist eine der populärsten Gartenfiguren in Florenz.

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