
Orientalischer Garten
Neben dem Japanischen Garten, dem Chinesischen Garten und dem Balinesischen Garten und dem ganz neuen Koreanische Garten gibt es ein weiteres Kleinod fremdländischer Gartenkunst in Marzahn-Hellersdorf zu bewundern.Der Orientalischen Garten der vier Ströme wurde am 7. Juli 2005 feierlich eröffnet.
Öffnungszeiten:
Der Orientalische Garten ist von April bis Ende Oktober für Besucher geöffnet.
Der Orientalische Garten trägt sicherlich dazu bei, dass die Gärten der Welt ein – auch überregional bekannter – "Wallfahrtsort" für Gartenenthusiasten wird.
Der Orientalische Garten der vier Ströme - JANAN AL ANHAR AL ARBÀA
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Orientalischer Garten
Mit der Entscheidung zur Unterstützung des Projektes Orientalische Garten schuf Wirtschaftssenator Harald Wolf vor fast zweieinhalb Jahren - am 24. November 2002 – die Basis für den Bau des Gartens.
Verbunden damit gab es die Zusage von Herrn Dr. Lutz Spandau, dem Vorstand der Allianz Umweltstiftung, an der Realisierung dieses “Paradieses” mitzuwirken.
So konnten im Frühjahr 2002 der Garten- und Landschaftsarchitekt Kamel Louafi und in 2004 der marokkanische Gartenhistoriker Mohammed El Fai’z als Berater mit der Planung eines Gartenhofes (Riyâd) beauftragt werden.
Der Orientalische Garten steht für Gartentraditionen verschiedener Länder. Mit den Beschreibungen des Paradieses (altpersisches Wort für ‚Garten‘: “para-deiza”) in den Koransuren werden die Gärten zu einem wichtigen Element der islamischen Kulturen mit Gestaltungselementen, die sich trotz regionaler Verschiedenheiten der Länder in den meisten Gartenanlagen wiederfinden.
Somit war es möglich und sinnvoll, den Orientalische Garten aus wesentlichen, immer wiederkehrenden Grundsätzen heraus zu entwickeln und gleichzeitig an die spezifischen Standortvoraussetzungen im Erholungspark Marzahn anzupassen.
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Orientalischer Garten
Der Orientalische Garten ist damit repräsentativ für verschiedene Landeskulturen und zugleich eigenständig-originär für Berlin. Der Garten ist in allen Kulturen unserer Welt ein Sinnbild für Frieden, Schönheit, Wohlstand und Glück.
Trotz dieser Gemeinsamkeiten haben Religionen und kulturelle Traditionen weltweit zu unterschiedlichen Gartenformen geführt, wobei insbesondere das Verhältnis der Menschen zur Natur das Aussehen der jeweiligen Gärten geprägt hat.
Bürgermeisterin Karin Schubert sagte zur festlichen Eröffnung des Gartens am 7. Juli 2005:
”Das Vorbild dieses Orientalischen Gartens ist das Paradies, ein Garten des Friedens und der vollkommenen Zufriedenheit. Ich danke allen, die sich um die Gestaltung dieses einzigartigen Gartenkunstwerkes bemüht haben. Besonders der Allianz Umweltstiftung, die sich nicht nur finanziell an der Errichtung dieses Gartens beteiligt hat, sondern von der auch die Initiative zu dieser weiteren kulturellen Bereicherung für Marzahn-Hellersdorf stammt. Islam und islamische Kultur haben ihren Platz in einer offenen und internationalen Metropole wie Berlin, und es ist wunderbar, dass sich dies jetzt auch im Blühen und Gedeihen eines Gartens orientalischer Prägung zeigt.”


