Gartengestaltung

Die Lage des „Orientalischen Gartens" am Eingang Eisenacher Straße ermöglicht es, das klar geometrische Konzept in den Kontext des Parks einzufügen und diesen um ein neues Element zu bereichern.

Für den "Orientalischen Garten" in Marzahn wurde ein Gartenhof entwickelt: ein Riyâd (architektonischer Garten). Eine vier Meter hohe Mauer umfasst den gesamten Bereich und greift damit eine Bautradition islamischer Gartenkultur auf: die Oase, die verborgene Quelle, das Paradies sind oft nicht unmittelbar sichtbar. Die Mauern und die überdachten Arkaden wurden von marokkanischen Kunsthandwerkern mit Keramikkacheln - den sogenannten "Zillij" - verziert. Der gesamte Garten ist mit Ornamenten reich bestückt. Sie finden sich in den Keramikfliesen, in den Holzverzierungen, im Sandstein und im Gips sowie im Bodenbelag. Viele Ornamente, die die islamische Architektur prägen, zeigen Pflanzenteile wie Blüten und Blätter.

Der Garten misst 63 x 36 Meter und ist von allen Seiten durch Eingangstore erreichbar. Man betritt ihn durch das große "BAB-AL-JANAN", das "Tor des Gartens", das mit großen geschnitzten Türen aus Holz verziert ist. "

Im Norden und Süden bilden Arkaden mit Steinrelief, Rundbögen und Säulen den Raumabschluss. Zwei Portale (BAB) setzen Akzente innerhalb dieser Arkaden, die im Sommer Schatten spenden.

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Gartengestaltung

Der Gartenhof (Riyâd) ist den orientalischen Vorbildern entsprechend
geometrisch-vierteilig angelegt und verfügt über Wasserspiele mit Wasserbecken und Fontänen. Wasser als Lebenselement durchzieht den Garten und spiegelt in Kanälen und Becken das Licht.

Der Pavillon im Zentrum, dessen Decke mit farbigen Holzornamenten reich verziert ist, beherbergt eine Brunnenschale, die Quelle des Gartens. Hier, vom Mittelpunkt des Riyâd, haben die vier Wasserbecken ihren Ausgangspunkt. Springbrunnen plätschern in den Becken.

Die Pflanzflächen - vier gleichgroße rechteckige Beete - im Innern des Gartens lassen eine große Pflanzenvielfalt erkennen, die außerhalb der Frostperiode mit Topf- und Kübelpflanzen ergänzt wird. Bäume, die Früchte tragen, Palmen, Rosen und andere Duftpflanzen sowie Kräuter wie Minze, Salbei und Oregano bringen die gartenkulturelle Tradition zum Ausdruck.

Kalligraphie im umlaufenden Fries