Japanischer Garten

Öffnungszeiten:
Der Japanische Garten ist von Anfang April bis Ende Oktober
für Besucher geöffnet.
An Wochentagen (Montag bis Freitag) von 12.00 Uhr bis Kassenschluss.
An Wochenenden und Feiertagen von 9 Uhr bis Kassenschluss.

Der Japanische „Garten des zusammenfließenden Wassers“ ist ein Projekt der Städtepartnerschaft Berlin-Tokio. Von Beginn an konnte die Stadt Berlin bei diesem Vorhaben auf die uneingeschränkte Unterstützung der Botschaft Japans zählen. Sie war u.a. Förderer für das Votum pro Berlin, als es um den Zuschlag der Fördergelder aus dem JEC-Fond ging, denn diesem Fond dankt Berlin eine großzügige finanzielle Unterstützung, die es ermöglichte, den Pavillon (Chaya) zu errichten, ohne den ein Japanischer Garten nicht denkbar ist.
Im Mai 2003 wurde der Japanische Garten mit einem großen Fest feierlich eröffnet. Wie der Chinesische Garten und der Balinesische Garten gehört er zum Gesamtkonzept Gärten der Welt, das schrittweise im Erholungspark Marzahn verwirklicht und im Jahr 2005 durch einen Orientalischen Garten und im Jahr 2006 durch einen Koreanischen Garten ergänzt wurde.

Shunmyo Masuno hatte es im Jahr 2001 übernommen, einen Japanischen Garten mit traditionellen Stilelementen zu realisieren.

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Japanischer Garten

Shunmyo Masuno hatte es im Jahr 2001 übernommen, einen Japanischen Garten mit traditionellen Stilelementen zu realisieren. Was uns als Europäer an japanischen Gärten so fasziniert, ist die Fähigkeit japanischer Planer, die ganze Fülle und Schönheit der Natur in einem Garten einzufangen und zu visualisieren. In Japans berühmten Tempelgärten wird die Essenz der Natur gesucht und man hat den Eindruck, die künstlich gestaltete Natur übertrifft an Schönheit und Ausstrahlung die reale Natur. Japanische Gärten sind Orte des Schweigens und des Schauens oder, um es mit einem Begriff unserer Kultur auszudrücken, es sind „Freilichtkirchen“. Es ist daher kein Zufall, dass Shunmyo Masuno Gartendesigner, Professor und Zen-Priester ist.
In den Gärten der Welt schuf er einen Garten mit Stilelementen der klassischen japanischen Gartenkunst, wie Steinsetzungen, einem Trockenwasserfall und einem Garten mit Pavillon.
Der Garten - YUU SUI TEI genannt – und der Pavillon mit Namen NYO SUI TEI bilden eine in sich geschlossene Gesamtanlage. Beide Bezeichnungen sind Teil des Themas, das für den Japanischen Garten als Ganzes gewählt wurde:

In der Verschmelzung Harmonie finden –
wie zusammenfließendes Wasser.
Das Thema des Gartens soll den Wunsch nach einem friedlichen Miteinander aller Menschen zum Ausdruck bringen.

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