Erholungspark Marzahn

Am 9. Mai 1987 öffnete in Berlin-Marzahn die „Berliner Gartenschau“ auf ehemalig landwirtschaftlich genutzten Flächen als Geschenk der Gärtner an die Hauptstadt der DDR zu ihrem 750jährigen Bestehen ihre Tore.

Mit dem Fall der Berliner Mauer vollzogen sich auch in der „Berliner Gartenschau“ Veränderungen.
Der neue Name „Erholungspark Marzahn“ (1991) war Programm. Der Park erhielt anstelle kleinteiliger Gartenthemen große Spiel und Liegewiesen und neue Spielplätze, Bäume wurden gepflanzt und die Sondergärten überarbeitet und ergänzt. Es entstand eine 21 Hektar große vielfältig nutzbare Erholungslandschaft für die 300.000 Bewohner der umliegenden Großsiedlungen.

Parkthemen

Bereits am Eingang Eisenacher Straße empfangen die Besucher des Parks großzügige, vielgestaltige Blumenbeete vor und hinter dem Eingangsbereich. Aber auch an anderen Stellen findet man im Erholungspark Marzahn eine üppige Blumenpracht. Die Pflanzung wechselt je nach Jahreszeit.

Im Rhododendronhain blühen unter hohen Baumkronen bereits im Frühjahr die ersten Rhododendren. Mitte Mai ist jedoch die Hauptblütezeit der vielen unterschiedlichen Arten und Sorten.

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Dort gibt es für Kinder eine ganz besondere Attraktion: Zehn bunte Figuren aus den Märchen von Hans Christian Andersen und den Gebrüder Grimm.

Dem Staudenzüchter Karl Foerster ist ein besonderer Garten gewidmet, der im Jahr 2008 neu eröffnet wurde. Der Karl-Foerster-Staudengarten wurde ab dem Jahr 2006 überarbeitet und erweitert und zeigt nun einen Beitrag deutscher Gartenkunst mit formal architektonischen Elementen und frei gestaltteten Naturbereichen.

Insgesamt 14 sprudelnde und plätschernde Brunnen bilden mitten in Marzahn-Hellersdorf den schönsten „Wasserweg“ Berlins. Neben einfachen Sprudlern, gibt es Findlinge, Tonkugeln und Mühlsteine aus denen das Wasser rinnt. Sie sind umgeben von raschelndem Bambus, Pampasgras oder blühenden Stauden.

Das Blumentheater entstand anlässlich der Berliner Gartenschau 1987 nach dem Vorbild des Blumentheaters in Wörlitz. Im Mai 2002 – zur 15-Jahr-Feier des Erholungsparks Marzahn – konnte es in seiner ursprünglichen Gestalt wieder hergestellt werden.

Mit der Eröffnung des Chinesischen Gartens im Oktober 2000 begann ein erneuter Wandel: Der Park stellt sich nun mit den „Gärten der Welt“ als überregional bekannter „Wallfahrtsort“ für Gartenenthusiasten dar. Im Park finden besonders im Sommer größere oder kleinere Veranstaltungen statt.

Hunde und Fahrräder dürfen nicht in den Park mitgebracht werden.

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