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Chinesischer Garten

Als Berlin und Peking 1994 den Vertrag einer Städtepartnerschaft unterzeichneten, war dies gleichzeitig die Geburtsstunde des Chinesischen Gartens. Fachleute und politisch Verantwortliche waren sich darin einig, dass dieser Garten kein pittoreskes Schauobjekt werden sollte, keine Nachbildung, sondern eine Neuschöpfung, deren Form und Gestalt dem entspricht, was Chinas Jahrtausende alte Gartenkunst hervorgebracht hat.
In diesem Sinn entstand der Garten des wiedergewonnenen Mondes nach einem Plan des Pekinger Instituts für klassische Gartenarchitektur. Der gesamte Bau wurde von Facharbeitern aus Peking ausgeführt – mit Materialien aus China. In rund 100 Seecontainern wurden alle kostbaren Hölzer, Steine, Felsen, Skulpturen und Möbel aus Peking nach Berlin gebracht.
So ist Berlin – über die politische Symbolik der Partnerschaft hinaus – Heimat geworden für ein originales Werk chinesischer Gartenkultur.

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Chinesischer Garten

Im Jahr 1997 haben im Erholungspark Marzahn die Bauarbeiten am größten Chinesischen Garten (circa 2,7 Hektar) Europas begonnen. Diese Attraktion, die am 15. Oktober 2000 eröffnet wurde, ist nicht nur für die Anwohner, sondern für alle Berliner und viele Touristen von Interesse.
In der Benennung eines Chinesischen Gartens ist auch immer der Name des Besitzers oder seines Lebensschicksals verschlüsselt enthalten.

So hat ebenfalls der Name des Berliner Gartens eine Botschaft: „Garten des wiedergewonnenen Mondes“ steht für die Wiedervereinigung der früher geteilten Stadt Berlin.