Collage Parkimpressionen

Gartengestaltung

Der Chinesische „Garten des wiedergewonnenen Mondes“ entstand nach einem Plan des Pekinger Instituts für klassische Gartenarchitektur.

Als klassischer chinesischer Gelehrtengarten nach nord-chinesischer Gartenbaukunst gestaltet, zeichnet sich der Chinesische Garten durch Schlichtheit und dezente Farben – vorrangig grau, weiß und rot - aus.

Sein Zentrum bildet ein 4.500 Quadratmeter großer See, der in eine reich bepflanzte Hügellandschaft eingebettet ist. Umgeben von verschiedenen Gebäuden, Brücken, Platzflächen und Mauern wurde er überwiegend von chinesischen Experten gebaut. Herausragendes Bauwerk ist das Teehaus », „Berghaus zum Osmanthussaft“ genannt, das über Uferwege und eine Zickzackbrücke mit anderen typisch chinesischen Bauten, darunter der ....

###

Eingangshalle „Stube des heiteren Wetters“, der Kleinen Halle „Pavillon des ruhigen Mondscheins“ und dem halb im Wasser liegenden Steinboot » „Blick auf den Mond“ verbunden ist.

Unerlässlich sind im chinesischen Garten Steine. Seit tausend Jahren gehören fantastisch geformte Felsen und Steine zu den Besonderheiten eines Gartens, wobei der Grundsatz gilt: „Der Stein muss mager sein und faltig wie ein Hundertjähriger“. Die schönsten Steine hat man im Gebiet des Taihu-Sees bei Wuxi gefunden. Sie sind Sinnbild der Kraft und der Schönheit.
Aber nicht nur Steine haben Symbolkraft, Pflanzen ebenso. So stehen Chrysanthemen im Chinesischen Garten für ein langes Leben, weil sie erst dann blühen, wenn alle anderen Pflanzen schon verblüht sind. Der weiblichen Schönheit, Reinheit und Süße sind die Magnolien geweiht und Bambus, der sich biegt, aber nicht bricht, ist ein Zeichen für Anpassungsfähigkeit. Kiefern stehen für das Männliche, aber auch für langes Leben und große Erfahrung. Die Trauerweiden am Seeufer bringen mit der Anmut einer Tänzerin auf der Wasserfläche (Spiegel des Himmels) schöne Spiegelungen hervor.