Tiere

Zur Bundesgartenschau Berlin 1985 entstand in der Nähe des Wirtschaftshofes ein großzügiges Tiergehege für Schafe, Ziegen und Esel.
Die Schafe gehören zu einer mittlerweile seltenen Haustierrasse, den Skudden. Diese genügsamen, rauwolligen Schafe stammen aus Ostpreußen und sind im Aussehen den weißen Heidschnucken nicht unähnlich. Die Britzer Garten Skudden dienen unter anderem zur Zucht reinrassigen Nachwuchses und erfüllen ganz nebenbei noch einen anderen nützlichen Zweck. Je nachdem, wo die Mitarbeiter des Britzer Gartens ihre Weidefläche aufbauen, halten sie den Rasen oder die Wiesenflächen schön kurz. Um die Osterzeit herum werden die Schafe zur Attraktion, wenn kleine Lämmchen zu bestaunen sind.
Früher als die Schafe bringen die Ziegen ihre Jungen zur Welt – meist sind es zwischen 5 und 8 Jungtiere, die putzmunter herumtollen. Das Ziegengehege mit kleinen Unterständen und Steinen zum Klettern befindet sich oberhalb eines Teichs, in dem unüberhörbar Gänse und Enten leben. 
Eine große und treue Fangemeinde können die Esel für sich verbuchen, vor allem, als sich im Jahr 2001 Nachwuchs einstellte. Der kleine Jungesel wurde im Rahmen eines Wettbewerbs auf den Namen „Hotte“ getauft.

Neben diesen Tieren bevölkern auch viele verschiedene Wildtiere den Britzer Garten, so z.B. zwei Schwanenfamilien, die jährlich an die sieben Nachkommen aufziehen oder Füchse.

Informationen zu diesen Tierenbietet das Freilandlabor Britz an.