
Geologischer Garten
Der gesamte Gartenbereich hat die Form eines Ammoniten, einer tintenfischähnlichen Tierart mit einem schneckenförmigen Gehäuse, das häufig in Steinbrüchen als Fossil gefunden wird.
Mittelpunkt des Geologischen Gartens ist eine Erdzeituhr, die die Entwicklungsgeschichte der Erde veranschaulicht und bei der die aufeinanderfolgenden Erdzeitalter wie auf einem Zifferblatt abgelsen werden können.
Von der gesamten Erdzeitgeschichte von ca. 4,5 Milliarden (Mrd.) Jahren nimmt dabei die Erdurzeit und Erdfrühzeit mit 3,93 Mrd. Jahren das größte Segment (auf der Uhr von 0 bis ca. 21 Uhr) ein.
Die letzte, heute noch andauernde Erdneuzeit ist dagegen erst 65 Millionen Jahre alt (auf der Uhr 30 Sekunden vor 24 Uhr). Die Namen der dazwischen liegenden Epochen sind ebenfalls im Pflaster eingelassen.
Den Mittelpunkt der Erdzeituhr bildet ein Quellstein. Von ihm läuft das Wasser, als Symbol des Lebens, über eine schneckenförmig geführte Rinne durch die Epochen der Erdgeschichte.
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In den Verlängerungen der Segmente der Erdzeitepochen sind die darin jeweils entstandenen Gesteine zu sehen, ebenso wie der Weg mit den typischen Leitgesteinen dieser Zeit gepflastert ist.
Pflanzen wie Birke und Weide und die Beete mit Kulturpflanzen dokumentieren die letzte Phase der Erdzeitgeschichte und den Einfluss des Menschen auf die heutige Landschaft, z.B. den Beginn der Landwirtschaft 6.000 v.Chr. bis zum Beginn des Forstbaus im 16.Jahrhundert.


